Neues über Seminare, Veranstaltungen

Clicker-Seminar mit Uta Bindels

Clicker-Seminar für Anfänger und Umsteiger mit Uta Bindels

25./26. August 2012

Uta Bindels führte ihre Malinois-Hündin Vrimewave van de Haantjeshoek 2001 – 2003 auf der dhv-DM, 2003 wurde sie mit ihr Weltmeisterin bei der WM-BB, 2005 belegte sie den 6. Platz bei der Weltmeisterschaft, 2005 der 5. Platz bei der FCI sowie dreimalige Teilnahme beim DMC Mali-Championat – hier u. a. ein 6. und 7. Platz. Mit ihrer Hündin Lupano’s Ecskaya qualifizierte sie sich in 2005 zur Weltmeisterschaft in Ungarn, die dann leider ausfiel. Sie belegte beim Mali-Championat in 2005 den 7., in 2006 und 2007 den 8. Platz. Seit 2008 konnte sie wegen Krankheit der Hündin nicht mehr im VPG-Bereich starten. Sie hat ihre Hündin im Obedience geführt und auch mit dem Turnierhundsport hat sie in ihrem Verein Erfahrungen gemacht. Sie belegte mit dieser Hündin bei der FH-DM des DMC Platz 5.

Das Seminar richtet sich an alle Hundesportler, die ihren Hund über positive Verstärkung zu einem aktiven Teampartner ausbilden wollen. Uta zeigt in Theorie und Praxis, wie man den Hund in der Unterordnung über den Aufbau mit der Futterhand, die Konditionierung auf den Clicker und die Shaping-Arbeit zu einem Partner ausbildet, der alle Übungen sicher und freudig ausführt. Der sinnvolle Aufbau der einzelnen Übungen in vielen kleinen Schritten ist hier ebenso wichtig, wie das „gute Gewissen“ des Hundes bei der Arbeit. Die verschiedenen Positionen wie Sitz, Platz, Steh werden ebenso erarbeitet, wie das Apportieren und das Voraussenden mit dem Targetstick.

Um mit jedem Hund individuell arbeiten zu können, stehen nur 12 Plätze mit Hund zur Verfügung, Plätze ohne Hund sind unbegrenzt. Ein Platz kann nur nach Eingang der Seminargebühr gebucht werden. Die Seminargebühr beträgt 95,00 € mit und 45,00 € ohne Hund. Anmeldungen werden bis Ende Juli angenommen.

 

Obedience-Seminar mit Eva Hampe

Obedience-Seminar mit Eva Hampe für Anfänger

30. Juni / 1. Juli 2012

Eva ist seit ihrer frühen Jugend von Vierbeinern jeder Art fasziniert. Weil es in der Familie keinen eigenen Hund gab, sammelte sie schon früh mit Hunden von Nachbarn und Freunden Erfahrung und ist seit 1992 hundesportlich aktiv (Turnierhundsport) mit der Weißen Schäferhündin einer Freundin. Mit 'Cheyenne', einer Border Collie Hündin, zog dann der erste Hund - sorgfältig überlegt und gezielt ausgesucht - ein. Als Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben waren eine liebevolle Ausbildung auf positiver Basis und Problemvermeidung der Schlüssel zum Erfolg. Sie ist Leiterin der pro HUND! Teamschule. Auf der Suche nach einer Alternative zu den 'herkömmlichen' Hundesportarten hat Eva Obedience als ihre Leidenschaft entdeckt und führt ihre eigenen Hunde auf höchstem Prüfungsniveau. Mit ihrem Mann züchtet sie seit Jahren erfolgreich Border-Collies. 2010 führte sie erstmals ihren Hund Piper als Mitglied des ersten Teams, das für Deutschland an den Start ging, auf der Obedience World Cup der Crufts Dog Show in Birmingham – ein Nationen-Wettbewerb, der seit 2004 jährlich stattfindet.Obedience ist eine moderne Hundesportart, die aus verschiedenen Gehorsams- und Kontrollübungen besteht. Hier sind Hundehalter richtig, wenn sie eine abwechslungsreiche Möglichkeit der Auslastung für ihren Hund suchen, die nebenbei Konzentration, Gehorsam und Bindung fördert. Obedience bedeutet aus dem englischen übersetzt 'Gehorsam'. Allerdings verbirgt sich dahinter weit mehr als das korrekte Ausführen der verschiedenen Übungen, es beinhaltet die 'Hohe Schule' der Unterordnung, bei der es vor allem darauf ankommt, dass der Hund freudig, überaus exakt und in einer Einheit mit seinem Hundeführer arbeitet.

Obedience ist grundsätzlich für jede Hunderasse und -größe geeignet, verlangt aber von seinem Hundeführer/in großes Einfühlungsvermögen, Timing und Perfektion. Die einzelnen Übungen im Obedience stellen für den Hund keine natürlichen Bewegungsabläufe dar, gerade deswegen besteht die große Kunst darin, seinen Hund dahin zu bringen großen Enthusiasmus und Motivation auszustrahlen. Nach Deutschland kam Obedience als 'offizielle' Hundesportart erst vergleichsweise spät. So startete erst Anfang 2001 ein Pilotprojekt nach niederländischem Vorbild. Ein Jahr später, am 01.04.2002, wurde die VDH-Obedience-Prüfungsordnung als eigenständige Prüfungsordnung gültig.

Das Seminar mit Eva Hampe ist für Anfänger und Einsteiger dieser interessanten Hundesportart. Sowohl Hundeführer/in als auch Hund benötigen für dieses Seminar keinerlei Vorkenntnisse. Die Teilnahme mit Hund kostet 90,00 €, die Teilnahme ohne Hund 40,00 €. Die Plätze mit Hund sind auf 12 Teilnehmer begrenzt, die Teilnehmerzahl ohne Hund ist unbegrenzt. Erst nach Überweisung der Seminargebühr gilt der Platz als gebucht. Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2012.

 

Ansturm auf Welpenprägungsstunde

Am ersten Sonntag im Neuen Jahr fand wieder die regelmäßige Welpenprägungsstunde des Vereins statt. Ein regelrechter Ansturm mit neuen und "alten" Welpen überwältigte die anwesenden Welpentrainer. 19 Welpen insgesamt, davon allein zehn neue Welpen und ihre Besitzer stellten eine echte Herausforderung dar. Und das bei schlechtem Wetter und jeder Menge Matsch auf dem Platz.Fast schon ein Glück, dass vier Welpen nicht konnten. Solch einen Ansturm hatte der Verein zuletzt im Sommer erlebt. Welpen aller Größen, Rassen und Altersklasse tummelten sich auf dem Hundeplatz und alle warteten ungeduldig auf die Übungen. 3 Leonberger, 1 Berner Sennenhund, 2 Labradore, 3 Jack-Russel, 1 Coton de Tulaer, 1 Rattler, 1 Appenzeller Sennenhund, 4 Mischlinge, 2 französische Bulldoggen und 1 kleiner Rassehund, dessen Namen wir leider grade vergessen haben, bildeten ein lustiges, wissbegieriges Rudel. Die Übungen wurden kurz gehalten, um allen Welpen gerecht werden zu können, und das gemeinsame Spielen im Anschluss an die Welpenschule genossen alle trotz Schlamm und Matsch an den Pfoten. Für die nächste Welpenstunde hat der Verein seine Traineranzahl aufgestockt, um wieder ausführlicher die einzelnen Übungen durchgehen zu können und so auch die Wartezeiten der einzelnen zu verkürzen. Der Verein freut sich riesig über den großen Zuspruch der Welpenbesitzer und die vielen positiven Rückmeldungen und Empfehlungen.
 

Helfer-und Schutzdienst-Seminar

24./25. März 2012 Schutzdienst- und Helferseminar mit Hotte Toporek

„Ausbildung ist eine perfekte Kommunikation zwischen Helfer, Hund und Hundeführer", sagt Hotte. Diese Philosophie und seine Methode der modernen Schutzhundausbildung will er uns in diesem Seminar vermitteln. Hotte war FCI-Mannschaftsweltmeister 2000 und ist Leiter des Competenz-Centers Berlin Brandenburg des RSV2000.

Das Seminar richtet sich an alle Schutzhundeführer und Schutzdiensthelfer, wobei Alter, Rasse und Ausbildungsstand der mitgebrachten Hunde egal ist. Hotte wird auf jeden einzelnen Helfer und Hundeführer mit Hund eingehen und mit ihnen arbeiten. Die interessierten Helfer sollten nach Möglichkeit Hundeführer mit Hunden aus ihrem Umfeld mitbringen. Ziel ist es, für jeden Hund den richtigen Weg und die Möglichkeiten der weiteren Ausbildung aufzuzeigen, das Warum und Wieso mitzuliefern und der Weg zum Schutzhund auch für Anfänger verständlich zu machen.

Um mit jedem Teilnehmer ausreichend arbeiten zu können, ist die Zahl der Hundeführer mit Hund auf 12, die der Helfer auf 6 begrenzt. Teilnehmer ohne Hund können unbegrenzt teilnehmen.

Die Seminargebühren betragen für Schutzdiensthelfer und Hundeführer mit Hund 70,00 €, für Teilnehmer ohne Hund 35,00 € inklusive Frühstück an beiden Tagen. Eine Teilnahme kann nur nach Zahlung der Seminargebühr bis spätestens 11. März 2012 garantiert werden. Zahlungen auf das Vereinskonto Nr. 155276 bei der Waldecker Bank eG (BLZ 523 600 59).

Anmeldungen an:

Monika Weiß, Himmelreich 1, 34513 Waldeck, Tel.: (05634) 315, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

 

 

 

 

Eine gelungene Veranstaltung : Die Internationale Siegerprüfung des Schäferhundvereins RSV 2000

Nach über neun Monaten intensiver Planung und Vorbereitung gingen die vier Tage im Hauerstadion vorüber wie im Flug. Nach viel Arbeit und vielen schlaflosen Nächten, in denen man überlegte, ob alles klappen wird, verging die ISP für uns alle viel zu schnell. Nicht nur das Wetter war hervorragend, die Stimmung unserer vielen fleißigen Helfer war trotz Stress und enorm viel Arbeit an diesem Wochenende hervorragend. Alle packten an und bemühten sich um ein tolles Teamgefühl. Hier noch mal ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helfer der ISP. Ohne euch wäre es nicht eine solch tolle, perfekte und unvergessliche Veranstaltung geworden. Ihr wart einfach klasse!!!

Von allen Seiten hörten wir unendlich viel Lob für die gute Organisation und Vorbereitung der ISP und über die stets freundliche und fröhliche Bedienung in Küche und Getränkestand, das hervorragende Essen, die kurzen Wartezeiten und die immer schnelle Hilfe, wenn etwas irgendwo fehlte. Wir hoffen, dass alle wenigstens ein bisschen von dem großen Lob auch persönlich abbekommen haben. Wir geben dieses unendliche Lob von ganzem Herzen an euch alle weiter. Gemeinsam haben wir dies geschafft und sind ein tolles unschlagbares Team. Wir freuen uns, viele neue Freunde und Kontakte nicht nur in Deutschland an diesem Wochenende gefunden zu haben.

Bereits Mittwoch betreuten wir die schwedischen Starter beim Training in der Fährte, die Argentinier folgten am Donnerstag. Und unser Englisch musste wieder aus der Schulschublade herausgekramt werden. Aber trotz einiger Sprachschwierigkeiten verstanden wir uns dann auch mit unseren ausländischen Gästen. Kleine Startschwierigkeiten beim Aufbau am Mittwoch wurden schnell beseitigt und der Rest der Veranstaltung verlief problemlos.

Freitag: Ankunft der Teilnehmer, freies Training, Besichtigung des Fährtengeländes mit den Verantwortlichen. Viele Dinge, die uns einfielen, die man noch besser machen könnte oder nicht dran gedacht hatte. Wir hatten alles im Griff. Ein erstes Aufatmen.

Samstag und Sonntag: Großkampftage in der Küche und ein toll funktionierendes Team, auch wenn der Andrang unübersichtlich groß wurde. Die vorher geplanten Dienstzeiten wurden bei Weitem ohne Murren überschritten, doch die Freundlichkeit und gute Laune blieb. Abends schleppten sich alle müde nach Hause und waren am nächsten Morgen wieder pünktlich und stets gut gelaunt an Bord.

Ein letzter Großeinsatz war dann der Abbau. Woher kam nur auf einmal all der Kram, der wieder nach Hause geschafft und sortiert werden musste? Anfangs war das Chaos kaum zu überblicken. Und auf einmal war der Platz leer, alles abgebaut und verstaut. Montagmorgen dann ein letzter Rundgang über den Parkplatz und durchs Stadion. Eine letztes Handanlegen hier und da und alles war vorbei. Froh es geschafft zu haben, ein bisschen Wehmut, dass alles vorbei war und wir uns von all den netten Menschen vom Wochenende so schnell verabschieden mussten. Hoffen, alle bald wieder gesund und munter wieder zu sehen.

Ein großes Lob und Dankeschön auch an die Platzwartin Frau Simons, die immer ansprechbar und für uns da war, wenn wir Hilfe brauchten und Fragen hatten. Auch Herr Frömel stand uns stets mit Rat und Tat zur Seite. Ohne Herrn Maiwald vom Bauhof, der uns mit den Stromanschlüssen geholfen hat, wäre diese Veranstaltung gar nicht machbar gewesen. Ohne die gute Vorbereitung im Vorfeld durch Christoph Knebel vom Kulturamt wäre die ISP gar nicht zustande gekommen. Auch hier ein herzliches Dankeschön.

Nicht zu vergessen: Ursel und Werner Zabel, die wir in den vergangenen Monaten stets mit unseren Fragen und Vorschlägen löcherten und die stets für uns da waren. Auch ohne sie wäre diese tolle ISP nicht machbar gewesen.

Ein spannender Wettkampf wurde geboten und durch die tollen Fährtenergebnisse blieb der Wettkampf bis Sonntag spannend. Horst (Hotte) Toporek sagte zum Abschied: „… und wenn ihr mal Hilfe braucht, sagt Bescheid. Der RSV2000 ist immer für euch da. Von mir aus können wir jedes Jahr die ISP in Korbach ausrichten.“

Ein großes Dankeschön an die Landwirte Bodo Wagener aus Sachsenhausen und Helmut Wendorff aus Höringhausen für die Erlaubnis, die Fährtenarbeit auf euren  Feldern ausrichten zu dürfen. Der RSV2000 war begeistert von dem hervorragenden Gelände und die Fährtenergebnisse bestätigen dieses.

Wir hoffen, dass wir alle Teilnehmer und Gäste wieder einmal in Korbach begrüßen dürfen und freuen uns, dass der RSV2000 so viel Vertrauen in uns und unser Team gesetzt hat, dass wir die ISP ausrichten durften und beweisen konnten, dass wir es schaffen.

Wir wünschen dem RSV2000 weiterhin so viel Spaß und Erfolg bei der Zucht und der Ausbildung des Deutschen Schäferhundes und würden uns freuen, wenn der eine oder andere mal den Weg nach Korbach finden würde, um uns zu besuchen und mit uns und unseren Hunden zu arbeiten. Dem RSV2000 danken wir für das uns entgegengebracht Vertrauen, die ISP organisieren und ausrichten zu dürfen. Es war ein unvergessliches schönes Wochenende und hat trotz aller Arbeit sehr viel Spaß mit euch gemacht.

Und falls wir jemanden vergessen haben: Danke an alle, die zum Gelingen dieser tollen ISP beigetragen haben!

Hier finden Sie weitere Stimmen zur Veranstaltung.

 

 

 

Erfolgreiche Sommerprüfung beim VfG Korbach


Am Sonntag richtete der Verein für Gebrauchshunde Korbach e. V. seine diesjährige Sommerprüfung aus. Trotz schlechter Wettervorhersage blieb es wider Erwarten trocken und alle neun Teilnehmer erreichten ihr Prüfungsziel. Leistungsrichter Otto Kolshorn prüfte die Hunde und ihre Führer in den Sparten Begleithund, Schutzhund Stufe 3, Fährtenhund 1 und Fährtenprüfung 1. Zunächst begann die Prüfung mit der Arbeit im Fährtengelände. Hier gilt der Dank den Landwirten Stiehl aus Höringhausen, die ihren Acker für die Fährtenarbeit zur Verfügung stellten. Die Fährten der zwei startenden Schutzhunde lagen eine Stunde und wurden zur vollen Zufriedenheit von Richter und Hundeführern ausgearbeitet. Auch der Fährtenhund, dessen Fährte drei Stunden liegen musste, konnte mit seiner Sucharbeit überzeugen. Fährtenprüfung der Stufe 1 entspricht einer Fährte der Schutzhunde Stufe 1, wird vom Hundeführer selber gelegt und nach 20 Minuten ausgearbeitet. Auch hier wurde das Prüfungsziel erreicht.

Im Anschluss an die Fährtenarbeit mussten die Hündeführerinnen und –führer auf dem Hundeplatz ihre Hunde in verschiedenen Gehorsamsübungen vorführen. Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz und Platz aus der Bewegung sind die Übungen der Begleithunde. Bei den Schutzhunden der Stufe 3 kommen noch Übungen wie Steh und Apportierübungen hinzu. Die Unterordnungen zur Begleithundeprüfung legten insgesamt fünf Hunde erfolgreich ab, wovon drei Hundeführerinnen zuvor die schriftliche Sachkundeprüfung ebenfalls erfolgreich bestanden. Diese muss vor einer Begleithundprüfung abgelegt werden, wenn der Hundeführer zum ersten Mal an einer solchen teilnimmt.

Die Begleithundprüfung mit Sachkunde bestanden Stefanie Maurer mit ihrer Australian Shepherd-Hündin Jacky, Nicole Kolodzik mit Joy – ebenfalls eine Australian Shepherd-Hündin – und Ulrike Scharf mit ihrer Mischlingshündin Lissi. Leistungsrichter Otto Kolshorn bestätigte den drei Hundeführerinnen eine schöne Unterordnungsleistung, wobei die eine oder andere Übung noch verbessert werden müsse. „Die beiden weiteren Begleithunde spielen schon in einer höheren Liga im Vergleich zu den vorigen, wie man deutlich an den Vorführungen dieser Hunde sehen konnte,“ sagte Otto Kolshorn und meinte hiermit die Begleithundvorführungen des 1. Vorsitzenden Gunter Weber mit seiner Malinois-Hündin Anouche und der Ausbildungswartin Monika Weiß mit ihrem Malinois-Rüden Meskal. Beiden bescheinigte er vorzügliche Vorführungen und einen hohen Ausbildungsstand. Und auch im anschließenden sogenannten Verkehrsteil zeigten sich alle fünf Begleithunde selbstsicher und neutral gegenüber allen Verkehrsteilnehmern. Ob es vorbei fahrende Radfahrer oder kreuzende Fußgänger waren, entgegenkommende Fußgänger mit und ohne Hund oder Hundeführer mit Hund in der Menschengruppe, alle Hunde verhielten sich vorbildlich, so dass Richter Kolshorn allen Teilnehmern im Anschluss zur bestandenen Prüfung gratulieren konnte.

Es folgten die Unterordnungen und Schutzdienste der beiden Schutzhundstarter. 1 Vorsitzender Gunter Weber führte den Malinois-Rüden Ubox von Ausbildungswartin Monika Weiß und Kai Theune startete mit seinem Hollandse Herder-Rüden Elias. Beide überzeugten mit sehr guten bis vorzüglichen Unterordnungsvorführungen. Auch im Schutzdienst zeigten beide Hunde ihr Können. Richter Kolshorn konnte auch hier das gute Griffverhalten der Hunde und das gute Gehorsam und den hohen Ausbildungsstand bestätigen. Für beide Hundeführer ist diese Prüfung eine Qualifikationsprüfung für die Landesmeisterschaft im kommenden Jahr in Langenselbold.

Als Fährtenhund 1 führte Ausbildungswartin Monika Weiß den Deutschen Schäferhund-Rüden von Gunter Weber vor und überzeugte mit einem sehr guten Ergebnis. Schriftführerin Anja Kotthaus legte mit ihrem Golden Retriever-Rüden Tyson die Fährtenprüfung 1 ab.

Richter Otto Kolshorn bedankte sich bei Prüfungsleiterin Claudia Heck für die Begleitung durch die Prüfung und bei dem Verein für die Einladung und die gut organisierte und durchgeführte Prüfung. Die zahlreichen Zuschauer begleiteten die Siegerehrung mit reichlich Applaus.

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Erfolgreiches Obedience-Seminar mit Eva Hampe

Am vergangenen Wochenende bot der Verein für Gebrauchshunde Korbach e. V. ein interessantes Seminar rund um die noch relativ junge Hundesportart „Obedience“ für Anfänger und Einsteiger an. Der Verein hatte Eva Hampe als Referentin eingeladen. Ein ausgebuchtes Seminar mit vielen Teilnehmern aus den verschiedensten Bereichen wie Schutzhundesport, Turnierhundsport, Rettungshundestaffel und interessierten Hundehaltern versprach ein abwechslungsreiches Wochenende. Auch das Wetter spielte bis auf einen kurzen Schauer in der Mittagspause am Sonntag mit.

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Obedience ist eine moderne Hundesportart, die aus verschiedenen Gehorsams- und Kontrollübungen besteht. Hier sind Hundehalter richtig, wenn sie eine abwechslungsreiche Möglichkeit der Auslastung für ihren Hund suchen, die nebenbei Konzentration, Gehorsam und Bindung fördert. Obedience bedeutet aus dem englischen übersetzt 'Gehorsam'. Allerdings verbirgt sich dahinter weit mehr als das korrekte Ausführen der verschiedenen Übungen, es beinhaltet die 'Hohe Schule' der Unterordnung, bei der es vor allem darauf ankommt, dass der Hund freudig, überaus exakt und in einer Einheit mit seinem Hundeführer arbeitet.

 

Es ist grundsätzlich für jede Hunderasse und -größe geeignet, verlangt aber von seinem Hundeführer/in großes Einfühlungsvermögen, Timing und Perfektion. Hunde können bis ins hohe Alter im Obedience geführt werden. Die einzelnen Übungen im Obedience stellen für den Hund keine natürlichen Bewegungsabläufe dar, gerade deswegen besteht die große Kunst darin, seinen Hund dahin zu bringen, großen Enthusiasmus und Motivation auszustrahlen.

Nach Deutschland kam Obedience als 'offizielle' Hundesportart erst vergleichsweise spät. So startete erst Anfang 2001 ein Pilotprojekt nach niederländischem Vorbild. Ein Jahr später, am 01.04.2002, wurde die VDH-Obedience-Prüfungsordnung als eigenständige Prüfungsordnung gültig. Seitdem erfreut sich dieser Hundesport einer immer größer werdenden Beliebtheit und Fangemeinde.

 

Eva Hampe ist seit ihrer frühen Jugend von Vierbeinern jeder Art fasziniert. Weil es in der Familie keinen eigenen Hund gab, sammelte sie schon früh mit Hunden von Nachbarn und Freunden Erfahrung und ist seit 1992 hundesportlich aktiv (Turnierhundsport). Mit 'Cheyenne', einer Border Collie Hündin, zog dann der erste Hund ein. Als Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben waren eine liebevolle Ausbildung auf positiver Basis und Problemvermeidung der Schlüssel zum Erfolg. Sie ist Leiterin der pro HUND! Teamschule. Auf der Suche nach einer Alternative zu den 'herkömmlichen' Hundesportarten hat Eva Hampe Obedience als ihre Leidenschaft entdeckt und führt ihre eigenen Hunde seit Jahren auf höchstem Prüfungsniveau.

 

2010 führte sie erstmals ihren Hund Piper als Mitglied des ersten Teams, das für Deutschland an den Start ging, auf der Obedience World Cup der Crufts Dog Show in Birmingham – ein Nationen-Wettbewerb, der seit 2004 jährlich stattfindet. In diesem Jahr startete sie zum wiederholten Mal bei der Deutschen Meisterschaft für Obedience._mg_3345hampe

Eva Hampe erklärte den theoretischen Aufbau einzelner Übungen und trainierte diese im Anschluss mit den einzelnen Hundeführern und deren Hunden. Nach mehreren Wiederholungen zeigten sich die ersten Erfolge und auch die etwas schwierigeren, etwas lustlosen Hunde zeigten schnell Interesse und Arbeitsbereitschaft. Eva Hampe gab wichtige Tipps, um die Hunde richtig zu motivieren und zu belohnen. Immer wieder führte sie in beeindruckender Weise mit ihren eigenen Hunden Teilübungen und deren Aufbau vor, so dass alle Anwesenden sich ein Bild machen konnten, zu welch erstaunlichen Übungen Hunde bei richtiger Anleitung und positiver Bestätigung fähig sind. Übungen wie Apportieren, Impuls-Kontrolle, Distanz-Kontrolle oder Geruchsidentikation sind nur eine kleine Auswahl der gezeigten und erlernten Übungen.

Der richtige Aufbau der Übungsstunde, die Aufteilung von Gesamtübungen in viele kleine Einzelübungen und die konzentrierte Arbeit sind Eva Hampe besonders wichtig. Sie greift bei ihrer Hundeausbildung auf die Arbeit mit dem Clicker bzw. einem Marker- oder Clickerwort zurück, um die Hunde punktgenau positiv zu bestätigen. Ihre Hunde bewiesen an diesem Wochenende mehrfach, wie exakt Hundeausbildung mit freudig arbeitenden Hunden aussehen kann.

 

Der VfG Korbach bedankte sich bei Eva Hampe und den Teilnehmern für ein lehrreiches und interessantes Wochenende rund um die Hundeausbildung. Der Verein bietet ab Samstag, dem 4. Juni 2011, um 14.00 Uhr jeweils samstags eine Obedience-Übungsstunde für Anfänger an. Für Vereinsmitglieder ist diese kostenlos. Nichtvereinsmitglieder und Interessierte können gegen eine kleine Spende an den Übungsstunden teilnehmen. Grundvoraussetzung für die Arbeit im Obedience ist - wie für alle anderen Hundesportarten auch – das Ablegen einer Begleithundprüfung. Um die Anfängergruppe bestmöglich zu fördern, werden immer wieder befreundete Obedience-Ausbilder eingeladen, um Anleitungen und Tipps zu geben.

 

Bilder der Veranstaltung folgen in Kürze.

 
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